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<title>Schwanensee</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Schwanensee</span></h1>
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<p><b>Schwanensee</b>, <a href="Opus_(Werk)" title="Opus (Werk)">op</a>. 20 (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">Лебединое озеро</span>, <i>Lebedinoje osero</i>; <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a> <i>Le lac des cygnes</i>; <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> <i>Swan Lake</i>), ist ein weltberühmtes <a href="Ballett" title="Ballett">Ballett</a> zur Musik von <a href="Pjotr_Iljitsch_Tschaikowski" title="Pjotr Iljitsch Tschaikowski">Pjotr Iljitsch Tschaikowski</a>, das seine <a href="Urauff%C3%BChrung" title="Uraufführung">Uraufführung</a> im Jahr <a href="1877" title="1877">1877</a> am <a href="Bolschoi-Theater" title="Bolschoi-Theater">Bolschoi-Theater</a> in <a href="Moskau" title="Moskau">Moskau</a> erlebte und zum Standardrepertoire klassischer <a href="Ballettkompanie" title="Ballettkompanie">Ballettkompanien</a> gehört. Die bis heute maßgebliche Inszenierung fand am 17. Februar/15. Januar 1895 am <a href="Mariinski-Theater" title="Mariinski-Theater">Mariinski-Theater</a> in <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> statt, mit einer neuen Choreografie von <a href="Marius_Petipa" title="Marius Petipa">Marius Petipa</a> und <a href="Lew_Iwanowitsch_Iwanow" title="Lew Iwanowitsch Iwanow">Lew Iwanow</a>. Spätere Inszenierungen lehnten sich meist eng an diese Fassung an.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Libretto">Libretto</h2></div>

<p>Das <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a> stammt von Wladimir Petrowitsch Begitschew und möglicherweise vom Tänzer Wassili Fjodorowitsch Geltzer.<sup id="cite_ref-Kohlhase-17_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-17-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es entsprach ganz der Vorstellung des Komponisten Tschaikowski. Einige Forscher meinen, dass die Geschichte auch auf Tschaikowsky selbst,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> den Choreografen Reisinger oder beide zurückgehen könnte. Im Libretto der Uraufführung von 1877 ist kein Autor angegeben.<sup id="cite_ref-Kohlhase-17_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-17-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Sage" title="Sage">Sage</a> von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlöst werden kann, ist bei vielen Völkern bekannt. In <i>Schwanensee</i> lassen sich häufige Motive zahlreicher <a href="M%C3%A4rchen" title="Märchen">Märchen</a> nachweisen, insbesondere die unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe eines Prinzen erlöst wird. Auch das unglückliche Ende des ursprünglichen Librettos ist ein bekanntes Märchenmotiv des <i>Schwanenmädchens</i> oder auch der <a href="Schwanenjungfrau" title="Schwanenjungfrau">Schwanenjungfrau</a>.
</p><p>Im Unterschied zu anderen Formen des Märchentypus wird Odette in der ursprünglichen Fassung des Librettos als gute <a href="Fee" title="Fee">Fee</a> verstanden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie trägt eine Krone mit magischer Schutzfunktion, die sie von ihrem Großvater bekam. Dieser ist der Seekönig. Ihre Mutter sei ebenfalls eine gute Fee gewesen, ihr Vater ein Ritter (damit teilt Odette das Schicksal <a href="Melusine" title="Melusine">Melusines</a>). Allerdings, so das Libretto, habe ihr Vater ihre Mutter zerstört und eine Zauberin geheiratet. Diese Stiefmutter plagte Odette so lange, bis sie an den See floh, der aus den Tränen ihres Großvaters entstanden war. Dort musste sie zum Schutz Schwanengestalt annehmen, denn die Stiefmutter verfolgt sie in Gestalt einer <a href="Eulen" title="Eulen">Eule</a>. Diese Eule schickt auch einen <a href="D%C3%A4mon" title="Dämon">Dämon</a> in Gestalt eines Ritters namens Rotbart, dessen Tochter Odile der schönen Odette äußerlich exakt gleicht. Am Ende ergreift die Eule Odettes Krone und tötet diese dadurch. Odette und Siegfried versinken in den Wellen des Sees.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese komplizierte, im Libretto mittels wörtlicher Rede vermittelte Handlung wurde 1895 schließlich stark vereinfacht. Odettes Familientragödie wurde gestrichen, der auf der Bühne erscheinende Rotbart übernahm die Rolle von Stiefmutter und Vater. Nur wenige Kompanien wie das Ballett der <a href="Semperoper" title="Semperoper">Semperoper</a> bedienen sich Motiven des ursprünglichen Librettos, ohne dass freilich je wieder eine exakte <a href="Rekonstruktion" title="Rekonstruktion">Rekonstruktion</a> versucht wurde. Für das Ende wurden später verschiedene Versionen erfunden, mit zum Teil sehr unterschiedlichem Ausgang.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Personen">Personen</h2></div>
<p>(Odette und Odile werden von derselben Ballerina als Doppelrolle getanzt)
</p>

<ul><li>Odette, verzauberte Schwanenjungfrau, gute Fee</li>
<li>Prinz Siegfried</li>
<li>die Königin, Siegfrieds Mutter</li>
<li>Benno, Freund von Siegfried</li>
<li>Wolfgang, Erzieher des Prinzen</li>
<li>von Rotbart, böser Dämon</li>
<li>Odile, Verführerin, Tochter von Rotbart, Doppelgängerin von Odette</li></ul>
<p>(Seit dem 20. Jahrhundert gibt es in manchen Produktionen auch die Figur des Hofnarren, ein Solotänzer)
</p><p>Freunde des Prinzen, Höflinge, Dorfbewohner, Hochzeitsgäste, Prinzessinnen, große und kleine Schwäne u.&nbsp;a.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung">Handlung</h2></div>
<p>Im Folgenden wird die Handlung der uns heute geläufigen Ballettfassung dargestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1._Akt">1. Akt</h3></div>
<p>Im Schlosspark feiert <a href="Prinz" title="Prinz">Prinz</a> Siegfried seinen 21. Geburtstag. Die Königsmutter kommt hinzu und wirft ihm zärtlich seine Unbeschwertheit vor. Sie erinnert ihn, dass am nächsten Tag ein Hofball stattfinden wird und er unter den teilnehmenden Gästen eine Braut wählen soll. Die Tänze werden fortgesetzt, bis der Prinz sich absondert und von einer unbestimmten <a href="Melancholie" title="Melancholie">Melancholie</a> erfasst wird. Am Himmel sieht er weiße Schwäne vorüberziehen und er beschließt, mit seinen Freunden auf die Jagd zu gehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="2._Akt">2. Akt</h3></div>

<p>Am Ufer des Schwanensees, in der Nähe des Schlosses, erscheint im Mondlicht, aus dem Wasser tretend, das wunderschöne Schwanenmädchen. Der Prinz kommt hinzu und will schon seine <a href="Armbrust" title="Armbrust">Armbrust</a> anlegen, als das Schwanenmädchen als Schwanenkönigin vor ihn tritt. Die Königin erzählt Siegfried, sie sei <a href="Prinz" title="Prinz">Prinzessin</a> Odette, die vom <a href="Zauberer" title="Zauberer">Zauberer</a> Rotbart in einen Schwan verwandelt worden sei. Von diesem Zauber könne sie nur derjenige erlösen, der ihr ewige Liebe schwört. Siegfried, von ihrem Liebreiz überwältigt, schwört ihr ewige Liebe und Treue.
</p><p>Die Verzauberung der Liebenden findet ein Echo in den Tänzen der Schwäne. Odette und der Prinz bemerken nicht, dass sie von Rotbart belauscht wurden. Die Liebenden verlassen die Lichtung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="3._Akt">3. Akt</h3></div>

<p>Festball im Schloss am nächsten Tag. Prinz Siegfried soll seine Braut wählen. Der Prinz tanzt mit den jungen Bräuten aus verschiedenen Ländern, aber seine Gedanken sind nur bei Odette. Unerwartet wird ein edler unbekannter Gast gemeldet: Baron Rotbart mit seinem Geschöpf Odile, die Odettes verführerisches, negatives Ebenbild ist und in der Prinz Siegfried fasziniert seine geliebte Odette zu erkennen glaubt. Die <a href="Divertissement" title="Divertissement">Divertissements</a> mit den Nationaltänzen werden fortgesetzt. Siegfried, nun vollends der bösen Faszination der „schwarzen Odette“ verfallen, hält um ihre Hand an und schwört auch ihr ewige Liebe und Treue. Triumphierend über den gelungenen Betrug verlassen Rotbart und Odile den Ballsaal, während Odettes weißer Geist in der Ferne erscheint. Siegfried läuft verzweifelt zum See.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="4._Akt">4. Akt</h3></div>

<p>(Originalversion)
</p><p>Am See warten die Schwäne auf die Rückkehr ihrer Prinzessin. Diese erscheint verzweifelt und berichtet, was sich zugetragen hat. Der Prinz erreicht den See und bittet Odette um Verzeihung, sie vergibt ihm, aber ihr beider Schicksal ist besiegelt. Siegfried, der für immer mit ihr vereint sein möchte, nimmt ihr die schützende Krone vom Haupt, und unter den Klängen eines von Rotbart entfesselten gewaltigen Unwetters versinken die beiden in den Fluten des Sees. Am Ende beruhigt sich alles, und ein Schwarm weißer Schwäne erscheint am Horizont.
</p><p>Hier gibt es mehrere andere Varianten, abhängig von der Inszenierung, z. B.:
</p>
<ul><li>Eine große, von Rotbart geschickte Welle droht Siegfried zu ertränken. Odette stürzt sich in die Flut, um Siegfried zu retten.</li>
<li>Siegfried besiegt Rotbart und die Liebenden sind gerettet.</li>
<li>In anderen Fassungen stirbt einer von beiden (Siegfried oder Odette), oder beide leben glücklich bis an ihr Lebensende.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Instrumentation">Instrumentation</h2></div>
<p>Romantisches Orchester: 3 <a href="Querfl%C3%B6te" title="Querflöte">Flöten</a> (3. <a href="Piccolofl%C3%B6te" title="Piccoloflöte">Piccolo</a>), 2 <a href="Oboe" title="Oboe">Oboen</a>, 2 <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinetten</a> in A, B und C, 2 <a href="Fagott" title="Fagott">Fagotte</a>, 4 <a href="Horn_(Instrument)" class="mw-redirect" title="Horn (Instrument)">Hörner</a> in F, 2 <a href="Kornett_(Instrument)" title="Kornett (Instrument)">Kornette</a> in A und B, 2 <a href="Trompete" title="Trompete">Trompeten</a> in F, D und E, 3 <a href="Posaune" title="Posaune">Posaunen</a> (3. Bass), <a href="Tuba" title="Tuba">Tuba</a>, <a href="Pauke" title="Pauke">Pauken</a>, Schlagwerk (<a href="Kleine_Trommel" title="Kleine Trommel">kleine Trommel</a>, <a href="Becken_(Musikinstrument)" title="Becken (Musikinstrument)">Becken</a>, <a href="Gro%C3%9Fe_Trommel" title="Große Trommel">große Trommel</a>, <a href="Triangel" title="Triangel">Triangel</a>, <a href="Tamburin" title="Tamburin">Tamburin</a>, <a href="Kastagnetten" title="Kastagnetten">Kastagnetten</a>, <a href="Tamtam" title="Tamtam">Tamtam</a>, <a href="Glockenspiel_(Musikinstrument)" title="Glockenspiel (Musikinstrument)">Glockenspiel</a>, <a href="R%C3%B6hrenglocken" title="Röhrenglocken">Röhrenglocken</a>), <a href="Harfe" title="Harfe">Harfe</a>, <a href="Streichorchester" title="Streichorchester">Streicher</a>.
</p><p>Die Musik enthält <a href="Probespiel" title="Probespiel">Probespielstellen</a> für Flöte, Harfe, Trompete, Violine und Cello.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehung_und_Uraufführung"><span id="Entstehung_und_Urauff.C3.BChrung"></span>Entstehung und Uraufführung</h3></div>

<p>Tschaikowsky hatte bereits 1871 ein kleines Ballett names <i>Schwanensee</i> rein zum Vergnügen für die Kinder seiner Schwester Alexandra und für private häusliche Vorstellungen komponiert.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Libretto_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Libretto-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das berühmte Hauptthema der Schwäne, das ein <a href="Leitmotiv" title="Leitmotiv">Leitmotiv</a> des späteren Ballettes werden sollte, kam laut Aussage seines Neffen Yuri bereits in diesem Vorgänger-Ballett für Kinder vor.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Den Auftrag für sein erstes großes Ballett erhielt er 1875 durch Vladimir Begichev, den Manager des <a href="Moskau" title="Moskau">Moskauer</a> <a href="Bolschoi-Theater" title="Bolschoi-Theater">Bolschoi-Theaters</a>.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Libretto_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Libretto-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses konnte sich damals bezüglich des <a href="Orchester" title="Orchester">Orchesters</a> und der <a href="Ballettkompanie" title="Ballettkompanie">Ballettkompanie</a> zwar nicht mit dem hohen Niveau des kaiserlichen Theaters und Ballettes in <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> messen,<sup id="cite_ref-PetipaSoc-History_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-History-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aber Tschaikowsky war trotzdem sehr enthusiastisch über den Auftrag und begann bald mit der Komposition. Im Sommer 1875 hatte er bereits 2 Akte fertig; die <a href="Instrumentation" title="Instrumentation">Orchestrierung</a> beendete er im April 1876, kurz nach Beginn der Proben.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Composition_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Composition-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwei Nummern übernahm Tschaikowsky aus eigenen älteren Werken:
</p>
<ul><li>Der <i>Pas d’action</i> (Andante non troppo, Ges-Dur, Nr. 13,V) zwischen Odette und Siegfried im 2. Akt geht auf ein Duett aus seiner nicht vollendeten Oper <i>Undine</i> von 1869 zurück.<sup id="cite_ref-Kohlhase-14_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-14-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die <i>Entr’acte</i> (Nr. 25) vor dem letzten Akt übernahm er von seiner Oper <i>Der Voevode</i> op. 3 von 1867/68.<sup id="cite_ref-Kohlhase-14_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-14-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Über Tschaikowskys Zusammenarbeit mit dem Moskauer <a href="Choreografie" title="Choreografie">Choreografen</a> Wenzel Julius Reisinger, der ihm normalerweise vorher seine Vorstellungen über Charakter und Länge der Tänze und anderer (<a href="Pantomime" title="Pantomime">pantomimischer</a>) Passagen mitteilen musste, ist nichts genaues bekannt.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Composition_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Composition-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die weibliche Hauptrolle der Odette/Odile war ursprünglich die <a href="Primaballerina" title="Primaballerina">Primaballerina</a> Anna Sobechshanskaya vorgesehen, die jedoch in den ersten Aufführungen aus unbekannten Gründen (vielleicht aufgrund von Intrigen) nicht auftrat.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Premiere_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Premiere-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seine <a href="Urauff%C3%BChrung" title="Uraufführung">Uraufführung</a> erlebte <i>Schwanensee</i> am 20.&nbsp;Februar<sup><a href="Julianischer_Kalender" title="Julianischer Kalender">jul.</a></sup> / <span style="margin-left:-.1em">4.&nbsp;März&nbsp;1877<sup><a href="Gregorianischer_Kalender" title="Gregorianischer Kalender">greg.</a></sup></span> im <a href="Moskau" title="Moskau">Moskauer</a> <a href="Bolschoi-Theater" title="Bolschoi-Theater">Bolschoi-Theater</a> in Reisingers Inszenierung mit der Primaballerina Pelagaja Karpakowa und mit Victor Gillert als Prinz Siegfried.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei Tänze komponierte Tschaikowsky nachträglich für die Figur der Odile im 3. Akt, die bis dahin noch keine größere Solonummer hatte (falls sie nicht im <i>Pas de six</i> für die Bräute auftrat! ); diese beiden Nummern erschienen daher nicht in dem kurz darauf veröffentlichten Klavierauszug.
</p>

<ul><li>Das erste dieser Stücke ist ein <i>Russischer Tanz</i> (<i>Danse russe</i>) mit einem virtuosen Part für Solo-Violine, der auf Wunsch der Karpakova in letzter Minute für die Premiere entstand.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Goodwin13_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Goodwin13-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Für die ursprünglich vorgesehene Primaballerina Anna Sobechshanskaya, die zum ersten Mal am 26.&nbsp;April<sup><a href="Julianischer_Kalender" title="Julianischer Kalender">jul.</a></sup> / <span style="margin-left:-.1em">8.&nbsp;Mai&nbsp;1877<sup><a href="Gregorianischer_Kalender" title="Gregorianischer Kalender">greg.</a></sup></span> die Hauptrolle tanzte, komponierte Tschaikowsky einen <a href="Pas_de_deux" title="Pas de deux">Pas de deux</a> für Odile und Siegfried nach. Die Choreografie hatte sich die Tänzerin extra von <a href="Marius_Petipa" title="Marius Petipa">Marius Petipa</a> in Sankt Petersburg besorgt – ursprünglich zu einer Musik von Minkus, mit der Tschaikowsky jedoch nicht einverstanden war.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von diesem Pas de deux ist nur die 2. Variation in Tschaikowskys Original-Instrumentierung erhalten, der Rest wurde später auf der Grundlage der beiden Stimmen für die Violin-Repetitoren von <a href="Wissarion_Schebalin" class="mw-redirect" title="Wissarion Schebalin">Vissarion Shebalin</a> rekonstruiert.<sup id="cite_ref-Goodwin13_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Goodwin13-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Stück wurde später vergessen und tauchte erst 1953 wieder auf; es wurde später von <a href="George_Balanchine" title="George Balanchine">George Balanchine</a> choreografiert und als „Tschaikovsky Pas de deux“ in <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a> aufgeführt (UA am 29. März 1960).<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Das Ballett war zunächst kein besonderer Erfolg, allgemein wird dafür die relativ mangelhafte Produktion verantwortlich gemacht, Reisingers Choreografie wurde als „einfallslos“ empfunden (“<i>unimaginative</i>”).<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Premiere_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Premiere-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings wurde auch Tschaikowskys Musik kritisiert, man fand sie für ein Ballett „zu <a href="Sinfonik" title="Sinfonik">symphonisch</a>“, „zu lärmend“, ja sogar „zu <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">wagnerianisch</a>“.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der letztere Vorwurf ist stilistisch völlig absurd, zumal Tschaikowsky Wagners Musik nicht ausstehen konnte.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zumindest die Einstufung als symphonisch ist jedoch durchaus richtig, wenn man Tschaikowskys recht dicht gearbeitete und orchestrierte Musik mit der eher durchsichtigen, betont rhythmischen und grazilen Musik der Petersburger Ballettkomponisten <a href="Cesare_Pugni" title="Cesare Pugni">Cesare Pugni</a> und <a href="L%C3%A9on_Minkus" title="Léon Minkus">Minkus</a> vergleicht.
</p><p>Trotz seines angeblichen „Misserfolges“ blieb das Ballett sechs Jahre (bis 1883) im Moskauer Repertoire und kam dabei immerhin auf 41 Vorstellungen,<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> allerdings in immer wieder veränderter Form. Dabei wurden – wie damals allgemein üblich (!) – manche Stellen in der Musik einfach gestrichen und durch Nummern anderer <a href="Komponist" title="Komponist">Komponisten</a> ersetzt<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-2" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Tschaikowsky hat sich später offenbar nicht mehr gegen solche Eingriffe gewehrt). Nikolai D. Kaschkin, Musikkritiker und Leiter des Konservatoriums in Moskau, schrieb in seinen Memoiren von 1896:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Ersatz der ursprünglichen Nummern durch eingeschobene wurde in immer höherem Grade praktiziert, und schließlich war fast ein ganzes Drittel der Musik von Schwanensee durch Einschübe aus anderen Balletten ersetzt, zudem meist nur durchschnittlichen.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Doch den eigentlichen Todesstoß erhielt die Urfassung von <i>Schwanensee</i> durch eine Theaterreform des 1881 eingesetzten neuen Direktors der kaiserlichen Theater, <a href="Iwan_Alexandrowitsch_Wsewoloschski" title="Iwan Alexandrowitsch Wsewoloschski">Iwan Wsewoloschski</a>. Dem Bolschoi-Theater in Moskau wurde dabei die finanzielle Unterstützung drastisch gekürzt. Es wurde Personal entlassen und 20 Tänzer des Balletts wurden nach Sankt Petersburg „überführt“.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-3" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter diesen ungünstigen Umständen wurde <i>Schwanensee</i> zusammen mit einigen anderen Werken 1883 vom Spielplan genommen.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-4" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Version_von_Petipa_und_Iwanow_1895">Version von Petipa und Iwanow 1895</h3></div>
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</style><div class="thumb tright vl-mehrere-bilder" style="width:241px;"><div class="thumbinner"><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:103px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:124px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div style="clear:both;"></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;">Die Choreografen Lew Iwanow (links) und Marius Petipa (rechts)</div></div></div>

<p>Der erwähnte Theaterdirektor Iwan Wsewoloschski bekundete nur wenige Jahre später Interesse an einer Wiederaufführung von <i>Schwanensee</i> in Sankt Petersburg (zumindest in Teilen).<sup id="cite_ref-PetipaSoc-1895_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-1895-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis es so weit war, war der mittlerweile berühmte Tschaikowsky schon verstorben. Zu Ehren des Komponisten wurde am 17. und 22. Februar 1894 ein Gedenkkonzert im <a href="Mariinski-Theater" title="Mariinski-Theater">Mariinski-Theater</a> veranstaltet, bei dem das Petersburger Publikum neben Auszügen aus Tschaikowskys <a href="Die_Jungfrau_von_Orl%C3%A9ans_(Tschaikowski)" title="Die Jungfrau von Orléans (Tschaikowski)"><i>Jungfrau von Orléans</i></a>, <i>Romeo und Julia</i> und der Krönungskantate auch zum ersten Mal die zweite Szene aus <i>Schwanensee</i> zu sehen bekam, in einer neuen Choreografie von <a href="Lew_Iwanowitsch_Iwanow" title="Lew Iwanowitsch Iwanow">Lew Iwanow</a> und mit der bedeutenden Primaballerina <a href="Pierina_Legnani" title="Pierina Legnani">Pierina Legnani</a> als Odette.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-1895_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-1895-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das gesamte Ballett in einer Überarbeitung von <a href="Marius_Petipa" title="Marius Petipa">Marius Petipa</a> und Lew Iwanow wurde am <a href="17._Februar" title="17. Februar">17. Februar</a>/<a href="15._Januar" title="15. Januar">15. Januar</a> <a href="1895" title="1895">1895</a> am <a href="Mariinski-Theater" title="Mariinski-Theater">Mariinski-Theater</a> in <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> aufgeführt.
Es tanzten neben Pierina Legnani als Odette/Odile: <a href="Pavel_Gerdt" class="mw-redirect" title="Pavel Gerdt">Pavel Gerdt</a> als Prinz Siegfried, Alexei Bulgakov als Böser Geist/Von Rothbart und in diversen Nebenrollen auch Georgy Kyaksht, <a href="Olga_Iossifowna_Preobraschenskaja" title="Olga Iossifowna Preobraschenskaja">Olga Preobrazhenskaya</a>, Alexander Shiryaev, Petipas Tochter Marie Petipa, Alfred Bekefi und Anna Johansson.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Cast_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Cast-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für diese Revision hatte Tschaikowskis Bruder <a href="Modest_Iljitsch_Tschaikowski" title="Modest Iljitsch Tschaikowski">Modest</a> das Libretto grundlegend überarbeitet.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-1895_21-2" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-1895-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die neue Choreografie teilten sich Petipa und Iwanow folgendermaßen:
</p>
<ul><li>Petipa: Akt 1, Szene 1 und Akt 2 (urspr. Akt 1 und Akt 3);</li>
<li>Iwanow: die Schwanenszenen in Akt 1, Szene 2 und Akt 3 (urspr. Akt 2 und Akt 4);</li>
<li>Im Divertissement von Akt 2 kreierte Petipa nur den Spanischen Tanz und die <a href="Mazurka" title="Mazurka">Mazurka</a>, den Neapolitanischen Tanz und den <a href="Czardas" class="mw-redirect" title="Czardas">Czardas</a> überließ er Iwanow.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-1895_21-3" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-1895-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Die <a href="Partitur" title="Partitur">Partitur</a> wurde von <a href="Riccardo_Drigo" title="Riccardo Drigo">Riccardo Drigo</a> revidiert, der vor allem einige <a href="Klavier" title="Klavier">Klavier</a>stücke von Tschaikowsky orchestrierte, und zwar:
</p>
<ul><li>Op. 72, No. 12 <i>L’Espiègle</i> („der Schelm“): wurde zur Variation der Verführerin Odile im <i>Grand Pas de deux</i> in Akt 2 (heute auch als „Pas de Deux des Schwarzen Schwans“ bekannt).<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Libretto-Resumé-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die übrigen Teile dieses Pas de deux stammen ursprünglich aus Akt 1,1; das Ende des <i>Grand Adagio</i> wurde von Drigo umgeschrieben.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-PasdeDeux_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-PasdeDeux-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Op. 72, Nr. 11 <i>Valse Bluette</i>: wurde zum Walzer der weißen und schwarzen Schwäne (<i>Valse des cygnes blanche et noir</i>) zu Beginn von Akt 3.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Libretto-Resumé-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Op. 72, Nr. 15 <i>Un poco di Chopin</i>: wurde zur nachfolgenden <i>Scène dansante</i> in Akt 3.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-2" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-Libretto-Resumé-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Drigos Lösung, Klavierstücke von Tschaikowsky zu arrangieren und in die bestehende Partitur einzuschieben, war relativ sensibel und harmlos im Vergleich zu den sonst üblichen Gepflogenheiten der Zeit (in Russland bis weit ins 20. Jahrhundert), wo es völlig normal war, wenn andere Komponisten eine Ballettpartitur ergänzten (Extrembeispiele sind <a href="Le_Corsaire_(Ballett)" title="Le Corsaire (Ballett)"><i>Le Corsaire</i></a>, <a href="Don_Quixote_(Ballett)" title="Don Quixote (Ballett)"><i>Don Quixote</i></a>, <a href="La_Esmeralda_(Ballett)" title="La Esmeralda (Ballett)"><i>La Esmeralda</i></a>). In modernen Produktionen werden nicht unbedingt alle von Drigo orchestrierten Stücke verwendet (und auch andere Passagen können manchmal gekürzt oder umgestellt werden).
</p><p>Die Revision von Petipa, Iwanow und Drigo soll zunächst ebenfalls nur ein mäßiger Erfolg gewesen sein, wurde aber besser aufgenommen als in Moskau. Pierina Legnanis virtuose Interpretation der weiblichen Hauptrolle wurde sehr bewundert.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-1895-1_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-1895-1-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die neue Fassung des Balletts beeinflusste die gesamte weitere Aufführungspraxis zutiefst.
</p><p>Die Choreografie von Petipa und Iwanow wurde zwischen 1901 und 1907 in der damals noch ganz neuen <a href="Wladimir_Iwanowitsch_Stepanow" title="Wladimir Iwanowitsch Stepanow">Stepanow</a>-Methode notiert; diese Tanzpartitur ist bis heute (Stand 2020) in der Sergejew-Sammlung der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a> erhalten,<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nachdem sie 1934 mit dem <a href="London" title="London">London</a>-Emigranten <a href="Nikolai_Grigorjewitsch_Sergejew" title="Nikolai Grigorjewitsch Sergejew">Nikolai Sergejew</a> in den Westen gelangte, der sie mit dem Vic-Wells-Ballett einstudierte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spätere_Produktionen"><span id="Sp.C3.A4tere_Produktionen"></span>Spätere Produktionen</h2></div>

<p>Wichtige Versionen des Balletts steuerten in <a href="Leningrad" class="mw-redirect" title="Leningrad">Leningrad</a> <a href="Agrippina_Jakowlewna_Waganowa" title="Agrippina Jakowlewna Waganowa">Agrippina Waganowa</a> (1933), Fedor Lopuchow (1945) und <a href="Konstantin_Michailowitsch_Sergejew" title="Konstantin Michailowitsch Sergejew">Konstantin Sergejew</a> (1950) bei, in Moskau Alexander Gorski (1901), Assaf Messerer (1937) und Juri Grigorowitsch (1969) sowie am <a href="Stanislawski-_und_Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater" title="Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater">Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater</a> Wladimir Burmeister (1953).
</p><p>Außerhalb Russlands wurde zuerst der zweite Akt 1877 in <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> aufgeführt, das gesamte Ballett dann 1907 wiederum in Prag. Die deutsche Erstaufführung erfolgte 1938 in <a href="Dessau" title="Dessau">Dessau</a>, die erste deutsche Nachkriegs-Produktion 1954 in <a href="Mannheim" title="Mannheim">Mannheim</a> durch <a href="Lisa_Kretschmar" title="Lisa Kretschmar">Lisa Kretschmar</a>. Die erste deutsche Einstudierung in Anlehnung an die Petipa-Iwanow-Choreografie besorgte Waslaw Orlikowsky 1955 in <a href="Oberhausen" title="Oberhausen">Oberhausen</a>. Die erste Aufführung des <a href="Kirow-Ballett" class="mw-redirect" title="Kirow-Ballett">Kirow-Balletts</a> im Westen musste bis 1969 warten.
</p><p>Herausragende Geltung erlangten außerhalb Russlands unter anderem die Produktionen von <a href="George_Balanchine" title="George Balanchine">George Balanchine</a> (<a href="New_York_City_Ballet" title="New York City Ballet">New York City Ballet</a>, 1951), <a href="John_Cranko" title="John Cranko">John Cranko</a> (<a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a>, 1963), <a href="Rudolf_Chametowitsch_Nurejew" title="Rudolf Chametowitsch Nurejew">Rudolf Nurejew</a> (Staatsoper Wien, 1964), <a href="Erik_Bruhn" title="Erik Bruhn">Erik Bruhn</a> (National Ballet of Canada, 1967), <a href="Kenneth_MacMillan" title="Kenneth MacMillan">Kenneth MacMillan</a> (<a href="Deutsche_Oper_Berlin" title="Deutsche Oper Berlin">Deutsche Oper Berlin</a>, 1969), <a href="Tom_Schilling_(Choreograf)" title="Tom Schilling (Choreograf)">Tom Schilling</a> (<a href="Komische_Oper_Berlin" title="Komische Oper Berlin">Komische Oper Berlin</a>, 1978) und <a href="Peter_Wright_(Choreograf)" title="Peter Wright (Choreograf)">Peter Wright</a> (<a href="Sadler%E2%80%99s_Wells_Ballet" class="mw-redirect" title="Sadler’s Wells Ballet">Sadler’s Wells Ballet</a>, 1981).
</p><p>Zu den bekanntesten Neuinterpretationen von <i>Schwanensee</i> gehört <a href="John_Neumeier" title="John Neumeier">John Neumeiers</a> <i>Illusionen – wie Schwanensee</i>, das 1976 in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> uraufgeführt wurde.
</p><p>Noch erfolgreicher war <i>Matthew Bourne’s Swan Lake</i>, in dem die Schwäne ausschließlich von Männern getanzt werden. Diese Choreografie wurde 1995 in <a href="London" title="London">London</a> am <a href="Sadler%E2%80%99s_Wells" title="Sadler’s Wells">Sadler’s Wells</a> Theatre uraufgeführt. Sie feierte ebenso Erfolge bei Tourneen durch Europa, <a href="Nordamerika" title="Nordamerika">Nordamerika</a> und <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>.
</p><p><a href="Dada_Masilo" title="Dada Masilo">Dada Masilo</a> ging in ihrer Inszenierung noch einen Schritt weiter und stellte das Stück als <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">homosexuelle</a> Komposition dar.
</p><p>2016 choreographierte <a href="Alexei_Ratmansky" title="Alexei Ratmansky">Alexei Ratmansky</a> am <a href="Opernhaus_Z%C3%BCrich" title="Opernhaus Zürich">Opernhaus Zürich</a><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und an der <a href="Teatro_alla_Scala" title="Teatro alla Scala">Mailänder Scala</a> einen <i>Schwanensee</i>, der die Originalversion von Petipa und Iwanow von 1895 zu <a href="Rekonstruktion" title="Rekonstruktion">rekonstruieren</a> versuchte, wie sie in der oben erwähnten in <a href="Wladimir_Iwanowitsch_Stepanow" title="Wladimir Iwanowitsch Stepanow">Stepanow</a>-Notation erhaltenen Tanzpartitur in der Sergejew-Sammlung der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a> (Houghton Library) erhalten ist. Ratmansky setzte damit seine Rekonstruktionen von Balletten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts fort. Balletttechnik und Stil waren damals anders; die Tänzer und Tänzerinnen mussten die alte Technik erst neu erlernen und auf die erlernten moderneren Standards verzichten. Es wurde damals mehr Wert auf Eleganz und Grazie und auf den schauspielerischen Aspekt gelegt. Eine manchmal etwas „einfachere“ Choreografie erklärt sich auch daraus, dass das Tempo teilweise höher war – umgekehrt zeigt dies, dass der spätere Wunsch nach immer komplexeren Choreografien einen durchaus problematischen Einfluss auf die musikalische <a href="Historische_Auff%C3%BChrungspraxis" title="Historische Aufführungspraxis">Aufführungspraxis</a> hatte, da die entsprechenden Bewegungen nur bei einem gedrosselten Tempo machbar sind, das nicht mehr den ursprünglichen Intentionen von Tschaikowsky (und Petipa/Iwanow) entspricht. Ratmansky arbeitete dabei auch die Unterschiede zwischen Petipas sehr genau festgelegter Choreographie in den Ballszenen (Akt 1 und 3) und Iwanows mehr fließenden Bewegungen in den Schwanenakten (Akt 2 und 4) heraus.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zu_den_Choreografien">Zu den Choreografien</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Berühmte_Passagen"><span id="Ber.C3.BChmte_Passagen"></span>Berühmte Passagen</h3></div>
<ul><li>Musikalisch besonders beeindruckend und bekannt ist das tragische Schwanenthema, das sich als Leitmotiv durch das Ballett zieht.</li>
<li>Der <a href="Pas_de_deux" title="Pas de deux">Pas de deux</a> von Odette und Siegfried im 2. Akt (bzw. Akt 1,2) ist sowohl musikalisch als auch tänzerisch eins der bedeutendsten Stücke seiner Art. Das exquisite <a href="Adagio_(Musik)" title="Adagio (Musik)">Adagio</a> mit <a href="Violine" title="Violine">Violine</a> und <a href="Violoncello" title="Violoncello">Cello</a> solo gehört zu den musikalisch berührendsten Stücken von Tschaikowsky und verlangt von beiden Tänzern, besonders aber von der Primaballerina, nicht nur technische Virtuosität, sondern vor allem ein Höchstmaß an Ausdrucksfähigkeit.</li>
<li>Der <i>Tanz der vier kleinen Schwäne</i> (<i>Danse des quatre cygnets</i>; <a href="Allegro_moderato" class="mw-redirect" title="Allegro moderato">Allegro moderato</a>) aus den Schwanentänzen des 2. Akts (bzw. Akt 1,2) in der <a href="Choreografie" title="Choreografie">Choreografie</a> von <a href="Lew_Iwanow" class="mw-redirect" title="Lew Iwanow">Lew Iwanow</a> ist mittlerweile weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt und teilweise auch Gegenstand von <a href="Parodie" title="Parodie">Parodien</a>.</li>
<li>Der erst von Petipa, Iwanow und Drigo 1895 in dieser Form geschaffene <i>Grand Pas de deux</i> im 3. Akt (siehe oben), bei dem die falsche Odile Prinz Siegfried verführt, ist heute auch als <i>Schwarzer Schwan-Pas de deux</i> bekannt. Die Idee, dass Odile ein schwarzer Schwan wäre, stammt jedoch weder von Tschaikowsky noch von Petipa und Iwanow und wurde erst nach 1940 populär. Zuvor war Odile einfach nur eine Verführerin, die häufig in schillernde, aber nicht unbedingt schwarze Gewänder gekleidet war. Dies ist auch auf einem Foto mit Tamara Karsawina zu sehen.<sup id="cite_ref-PetipaSoc-PasdeDeux_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-PetipaSoc-PasdeDeux-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Interpretation_der_Hauptrollen">Interpretation der Hauptrollen</h3></div>
<p>Die Rollen von Odette und Odile werden meist von ein und derselben Tänzerin getanzt. Es ist eine der anspruchsvollsten und anstrengendsten Rollen des klassischen Balletts. Es werden nicht nur zwei völlig unterschiedliche Charaktere dargestellt, einerseits ein lyrischer, guter Charakter, andererseits ein <a href="D%C3%A4mon" title="Dämon">dämonischer</a>. Auch die <a href="Choreografie" title="Choreografie">Choreografie</a> stellt höchste Ansprüche an die Tänzerin. Unter anderem verlangt die Rolle in einer der bekanntesten Szenen im 3. Akt zweiunddreißig <a href="Ballett-Glossar#F" title="Ballett-Glossar">Fouettés</a>. Dieses Kunststück wurde in die Choreografie eingebaut, weil es die Spezialität von <a href="Pierina_Legnani" title="Pierina Legnani">Pierina Legnani</a> war, der ersten <a href="Prima_Ballerina_Assoluta" class="mw-redirect" title="Prima Ballerina Assoluta">Prima Ballerina Assoluta</a> des <a href="Mariinski-Theater" title="Mariinski-Theater">Mariinski-Theaters</a>.
</p><p>Nach <a href="Pierina_Legnani" title="Pierina Legnani">Pierina Legnani</a> tanzten unter anderem auch <a href="Anna_Pawlowna_Pawlowa" title="Anna Pawlowna Pawlowa">Anna Pawlowa</a>, <a href="Tamara_Platonowna_Karsawina" title="Tamara Platonowna Karsawina">Tamara Karsawina</a>, Maria Danilowa oder <a href="Margot_Fonteyn" title="Margot Fonteyn">Margot Fonteyn</a> berühmte Interpretationen der Rolle. <a href="Maja_Michailowna_Plissezkaja" title="Maja Michailowna Plissezkaja">Maja Plissezkajas</a> schwanenähnliche Armbewegungen bleiben bis zum heutigen Tag in ihrer Darstellung unübertroffen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist eine der weltweit erfolgreichsten Primaballerinen in dieser Rolle die Russin <a href="Polina_Semionowa" title="Polina Semionowa">Polina Semionowa</a>, die Odette/Odile mit zahlreichen namhaften Partnern (in Berlin beispielsweise an der Seite von <a href="Wladimir_Anatoljewitsch_Malachow" class="mw-redirect" title="Wladimir Anatoljewitsch Malachow">Wladimir Malachow</a>) tanzt.
</p><p>Auch die Rolle des Siegfried gilt als anspruchsvoll, dabei ist er wegen seiner Verführbarkeit nicht ohne Ambivalenz, Kohlhase nennt ihn daher „den unschuldig schuldigen Prinzen“<sup id="cite_ref-Kohlhase-18_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-18-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und John Cranko bringt das Problem folgendermaßen auf den Punkt: „Siegfried ist unwürdig, er bricht seinen Schwur, unwissentlich verwechselt er äußere Erscheinungen mit innerer Wirklichkeit“.<sup id="cite_ref-Kohlhase-18_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-18-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siegfried lässt sich in seiner Naivität trotz Odettes Warnungen von Odiles Verführungskünsten täuschen, doch als er den Betrug entdeckt, verwandelt sich seine Arglosigkeit in Entsetzen und Verzweiflung. Dabei fällt dem Darsteller des Siegfried die Aufgabe zu, „<i>dass der Prinz zu einem lebenden Wesen gemacht“ wird, „der die Tragödie durchlebt (…).</i>“ (Cranko).<sup id="cite_ref-Kohlhase-17_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Kohlhase-17-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Komplettaufnahmen_(Auswahl)"><span id="Komplettaufnahmen_.28Auswahl.29"></span>Komplettaufnahmen (Auswahl)</h2></div>
<ul><li>1954: <a href="Antal_Dor%C3%A1ti" title="Antal Doráti">Antal Doráti</a> und das Minneapolis Symphony Orchestra</li>
<li>1959: <a href="Ernest_Ansermet" title="Ernest Ansermet">Ernest Ansermet</a> und das Orchestre de la Suisse Romande</li>
<li>1969: <a href="Gennadi_Nikolajewitsch_Roschdestwenski" title="Gennadi Nikolajewitsch Roschdestwenski">Gennady Rozhdestvensky</a> und das Große Rundfunksinfonie-Orchester der UdSSR</li>
<li>1975: <a href="Richard_Bonynge" title="Richard Bonynge">Richard Bonynge</a> und das National Philharmonic Orchestra</li>
<li>1976: <a href="Andr%C3%A9_Previn" title="André Previn">André Previn</a> und das London Symphony Orchestra</li>
<li>1978: <a href="Seiji_Ozawa" title="Seiji Ozawa">Seiji Ozawa</a> und das Boston Symphony Orchestra</li>
<li>1982: <a href="John_Lanchbery" title="John Lanchbery">John Lanchbery</a> und das London Philharmonia Orchestra</li>
<li>1985: <a href="Wladimir_Iwanowitsch_Fedossejew" title="Wladimir Iwanowitsch Fedossejew">Wladimir Fedossejew</a> und das Große Rundfunksinfonie-Orchester der UdSSR</li>
<li>1988: <a href="Jewgeni_Fjodorowitsch_Swetlanow" title="Jewgeni Fjodorowitsch Swetlanow">Jewgeni Swetlanow</a> und das Staatliche Sinfonieorchester der UdSSR</li>
<li>1991: <a href="Charles_Dutoit" title="Charles Dutoit">Charles Dutoit</a> und das Orchestre symphonhique de Montréal</li>
<li>1991: <a href="Michael_Tilson_Thomas" title="Michael Tilson Thomas">Michael Tilson Thomas</a> und das London Symphony Orchestra</li>
<li>1993: <a href="Wolfgang_Sawallisch" title="Wolfgang Sawallisch">Wolfgang Sawallisch</a> und das Philadelphia Orchestra</li>
<li>1994: <a href="Heiko_Mathias_F%C3%B6rster" title="Heiko Mathias Förster">Heiko Mathias Förster</a> und die Brandenburger Symphoniker</li>
<li>1994: Maxim Fedotov und das Symphonieorchester des Mariinski Theaters</li>
<li>2001: Dmitry Yablonsky und das Russische Staatsorchester</li>
<li>2006: <a href="Waleri_Abissalowitsch_Gergijew" title="Waleri Abissalowitsch Gergijew">Waleri Gergijew</a> und das Symphonieorchester des Mariinski Theaters</li>
<li>2009: <a href="Nicolae_Moldoveanu_(Dirigent)" title="Nicolae Moldoveanu (Dirigent)">Nicolae Moldoveanu</a> und das Royal Philharmonic Orchestra</li>
<li>2009: <a href="Michail_Wassiljewitsch_Pletnjow" title="Michail Wassiljewitsch Pletnjow">Michail Pletnjow</a> und das Russian National Orchestra</li>
<li>2013: <a href="Neeme_J%C3%A4rvi" title="Neeme Järvi">Neeme Järvi</a> und das Bergen Filharmoniske Orkester</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film">Film</h2></div>
<ul><li>Zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen präsentieren einzelne Abschnitte oder auch das gesamte Ballett. Besonders bekannt wurde Nurejews Wiener Version mit <a href="Margot_Fonteyn" title="Margot Fonteyn">Margot Fonteyn</a>, siehe <a href="Schwanensee_(1966)" title="Schwanensee (1966)">Schwanensee (1966)</a>.</li>
<li>Im Film <i><a href="Black_Swan" title="Black Swan">Black Swan</a></i> von <a href="Darren_Aronofsky" title="Darren Aronofsky">Darren Aronofsky</a> mit <a href="Natalie_Portman" title="Natalie Portman">Natalie Portman</a> als Odette/Odile wird das Werk als Basis für den Film verwendet.</li>
<li>Im Film <i><a href="Billy_Elliot_%E2%80%93_I_Will_Dance" title="Billy Elliot – I Will Dance">Billy Elliot – I Will Dance</a></i> wird in zwei zentralen Szenen auf <i>Schwanensee</i> rekurriert.</li>
<li>Im Animationsfilm <i><a href="Barbie_in_Schwanensee" title="Barbie in Schwanensee">Barbie in Schwanensee</a></i> von 2003 werden sowohl die Geschichte als auch Musik und Tanz charakterisiert.</li>
<li>Die Animationsfilme <i>Schwanensee</i> von 1981 und <i><a href="Die_Schwanenprinzessin" title="Die Schwanenprinzessin">Die Schwanenprinzessin</a></i> von 1994 beruhen beide lose auf dem Ballett <i>Schwanensee</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>

<p>1968 führte der Rosenzüchter Samuel Darragh McGredy eine dicht gefüllte, weiße Kletterrose unter dem Namen „Schwanensee“ ein.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während des Bestehens der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> sendete das sowjetische Staatsfernsehen bei vier Ereignissen Schwanensee-Aufführungen: Dreimal aus Anlass des Todes eines <a href="Sowjetf%C3%BChrer" class="mw-redirect" title="Sowjetführer">Sowjetführers</a> (im Jahr 1982 beim Tod von <a href="Leonid_Iljitsch_Breschnew" title="Leonid Iljitsch Breschnew">Leonid Breschnew</a>, mit dem Tod von <a href="Juri_Wladimirowitsch_Andropow" title="Juri Wladimirowitsch Andropow">Juri Andropow</a> im Jahr 1984 und im Jahr 1985 mit der Bekanntgabe des Todes von <a href="Konstantin_Ustinowitsch_Tschernenko" title="Konstantin Ustinowitsch Tschernenko">Konstantin Tschernenko</a>).<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum vierten Mal wurde Schwanensee dann im August 1991 während des gescheiterten <a href="Putschversuch_in_der_Sowjetunion_1991" title="Putschversuch in der Sowjetunion 1991">Putschversuchs in Moskau </a> ausgestrahlt.<sup id="cite_ref-:0_31-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zum 100. Todestag von Tschaikowski im Jahr 1993 gab die <a href="Deutsche_Bundespost" title="Deutsche Bundespost">Deutsche Bundespost</a> eine <a href="Sondermarke" title="Sondermarke">Sonderbriefmarke</a> mit einer Szene aus dem Ballett heraus.
</p><p>Als der russische Nachrichtensender <a href="Doschd" title="Doschd">Doschd</a> vor dem Hintergrund der <a href="Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_2022" class="mw-redirect" title="Russischer Überfall auf die Ukraine 2022">russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022</a> aufgrund von <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensurgesetzen</a> geschlossen werden musste, entschied sich der Sender, seine letzte Nachrichtensendung mit Schwanensee zu beenden.<sup id="cite_ref-:0_31-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die russische <a href="Singer-Songwriter" title="Singer-Songwriter">Singer-Songwriterin</a>, <a href="Pianist" title="Pianist">Pianistin</a> und <a href="Stra%C3%9Fenmusik" title="Straßenmusik">Straßenmusikerin</a> <a href="Diana_Germanowna_Loginowa" title="Diana Germanowna Loginowa">Diana Loginowa</a> (Naoko) wurde mit den beiden anderen Mitgliedern der Band <i>Stoptime</i> am 15. Oktober 2025 in <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a> verhaftet. Entscheidend dafür war ein Auftritt am 11. Oktober 2025, bei dem die <a href="Musiker" title="Musiker">Musiker</a> das Lied „Kooperative Schwanensee“<sup id="cite_ref-Noize_MC-KS-Video-YouTube_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-Noize_MC-KS-Video-YouTube-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> des <a href="Rap" title="Rap">Rappers</a> <a href="Noize_MC" title="Noize MC">Noize MC</a> spielten. Dieses war im Mai 2025 gerichtlich verboten worden, da das Lied „Äußerungen enthalten könnte, die gewaltsame Veränderungen der Grundlagen der <a href="Verfassung_der_Russischen_F%C3%B6deration" title="Verfassung der Russischen Föderation">Verfassungsordnung</a> propagieren“. Grund ist, dass das Ballett Schwanensee unter anderem während des <a href="Putschversuch_in_der_Sowjetunion_1991" title="Putschversuch in der Sowjetunion 1991">Putsches 1991</a> auf allen sowjetischen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde und der <a href="Liedtext" title="Liedtext">Liedtext</a> somit unter anderem eine <a href="Metapher" title="Metapher">Metapher</a> für den Zusammenbruch der politischen Ordnung in Russland ist.<sup id="cite_ref-Stoptime-taz-22102025_34-0" class="reference"><a href="#cite_note-Stoptime-taz-22102025-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Naoko-MDZ_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Naoko-MDZ-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Thomas_Kohlhase" title="Thomas Kohlhase">Thomas Kohlhase</a>: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span>, Schott, Mainz 1996, S. 13–31, ISBN 3-7957-0324-7 (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2)</li>
<li><a href="Horst_Koegler" title="Horst Koegler">Horst Koegler</a>, <a href="Helmut_G%C3%BCnther_(Autor)" title="Helmut Günther (Autor)">Helmut Günther</a>: <i>Reclams Ballettlexikon</i>, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1984, ISBN 3-15-010328-2</li>
<li>Cyril Beaumont: <i>The Ballet Called Swan Lake,</i> London: Dance Books 1952</li>
<li>Roland John Wiley: <i>Tchaikovsky’s Ballets: Swan Lake, Sleeping Beauty,</i> The Nutcracker. Oxford, Clarendon Press 1985</li>
<li>Roland John Wiley: <i>The Life and Ballets of Lev Ivanov</i>, Oxford, Clarendon Press 1997</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Swan_Lake?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Schwanensee</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 13. Dezember 2020)</li></ul>
<p>Auf YouTube:
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=6LKyWPmtX7Y">Schwanensee</a> (komplettes Ballett), Choreografie von Vladimir Bourmeister und Lew Iwanow, mit <a href="Svetlana_Zakharova" class="mw-redirect" title="Svetlana Zakharova">Svetlana Zakharova</a> und <a href="Roberto_Bolle" title="Roberto Bolle">Roberto Bolle</a> in der Mailänder Scala (Abruf am 13. Dezember 2020)</li></ul>
<dl><dt>Noten</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><a href="https://imslp.org/wiki/Swan_Lake,_ballet,_Op.20_(Tchaikovsky,_Pyotr_Ilyich)" class="extiw external" title="scores:Swan Lake, ballet, Op.20 (Tchaikovsky, Pyotr Ilyich)">Schwanensee</a>: Noten und Audiodateien im <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a></li></ul>
<dl><dt>Bilder (<a href="JPEG" title="JPEG">JPEG</a>)</dt>
<dd></dd></dl>
<ul><li><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.ballet.co.uk/albums/jr_bo_swanlake_0704/jr_swan_neporozhny_shipulina_company_500.jpg">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ballet.co.uk/albums/jr_bo_swanlake_0704/jr_swan_neporozhny_shipulina_company_500.jpg">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.ballet.co.uk</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ballet.co.uk/albums/jr_bo_swanlake_0704/jr_swan_neporozhny_shipulina_company_500.jpg">Bolschoi Ballett <i>Schwanensee</i></a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.ballet.co.uk/albums/jr_bo_swanlake_0704/jr_swan_neporozhny_shipulina_company_500.jpg">Suche in Webarchiven</a>)</small></li>
<li><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.theatremuseum.ru/gif/13.jpg">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.theatremuseum.ru/gif/13.jpg">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.theatremuseum.ru</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.theatremuseum.ru/gif/13.jpg">Galina Ulanova as Odette</a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.theatremuseum.ru/gif/13.jpg">Suche in Webarchiven</a>)</small> – in der Aufführung des <a href="Mariinski-Ballett" title="Mariinski-Ballett">Kirow-Balletts</a>, aus den 1930ern.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.criticaldance.com/reviews/images/nycb-swanlake-whelan.jpg">Wendy Whelan as Odile</a>, in der Produktion des <a href="New_York_City_Ballet" title="New York City Ballet">New York City Ballets</a> <i>Swan Lake</i>, 2003.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surlalunefairytales.com/s-z/swan-maidens/swan-maidens-tale.html">Zum Märchenkreis des Schwanenmädchen-Motivs: Illustrationen, Textversionen und Interpretationen zu <i>Swan Maidens</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-Kohlhase-17-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-17_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-17_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-17_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 17</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Da er bereits 1871 ein kleines privates Kinderballett <i>Schwanensee</i> für seine Neffen und Nichten erfunden hatte (siehe unten: <i>Geschichte</i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 20</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ballet.classical.ru/reisinger.html"><i>Schwanensee-Libretto von 1877.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Schwanensee-Libretto+von+1877&amp;rft.description=Schwanensee-Libretto+von+1877&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.ballet.classical.ru%2Freisinger.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Inhalt laut Original-Libretto von <i>Schwanensee</i>. Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 20–31</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Libretto-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Libretto_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Libretto_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>Libretto</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Alja Rachmanowa: <i>Tschaikowskij – Schicksal und Schaffen</i>, Paul Neff Verlag, Wien/Berlin, 1972, S. 147</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitat in englischer Übersetzung: „Of course, this was not the ballet which is given on stages now, but a children’s one-act short ballet, although the principal theme – ‘The Song of the Swans’ – was then the same as now“. Siehe Abschnitt <i>Libretto</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-History-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-PetipaSoc-History_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Abschnitt <i>History</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Composition-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Composition_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Composition_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Siehe Abschnitt <i>Composition</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-Kohlhase-14-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-14_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-14_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 14</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Premiere-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Premiere_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Premiere_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>The world première</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Cast</i> und Abschnitt <i>The world première</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 15</span>
</li>
<li id="cite_note-Goodwin13-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Goodwin13_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Goodwin13_15-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Noel Goodwin: <i>Tschaikovsky: Schwanensee</i>, Booklettext S. 13, zur CD-Box: <i>Tschaikovsky: Swan Lake (Schwanensee, Le lac des cygnes)</i>, London Symphony Orchestra, André Previn (EMI Classics, 1976)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Rev-16"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Rev_16-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>Subsequent performances and revivals. </i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 15</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">„Critics considered Tchaikovsky’s music ‘too noisy’, ‘too Wagnerian’ and ‘too symphonic’...“. Siehe den Abschnitt <i>The world première</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Nach einer Aufführung von <i><a href="Rheingold_(Oper)" class="mw-redirect" title="Rheingold (Oper)">Rheingold</a></i> 1876 schrieb Tschaikowsky: „Von der Musik her ist es ein unwahrscheinlicher Unsinn … Die Auftürmung der kompliziertesten und ausgetüftelsten Harmonien im Orchester, die Farblosigkeit des Gesanges, … – alles das hat meine Nerven tödlich ermüdet. So sieht also Wagners Reform aus! Früher war man bemüht, die Menschen durch Musik zu erfreuen, heutzutage quält man sie“. Alja Rachmanowa: <i>Tschaikowskij – Schicksal und Schaffen</i>, Paul Neff Verlag, Wien/Berlin, 1972, S. 180–181</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Noel Goodwin: <i>Tschaikovsky: Schwanensee</i>, Booklettext S. 11, zur CD-Box: <i>Tschaikovsky: Swan Lake (Schwanensee, Le lac des cygnes)</i>, London Symphony Orchestra, André Previn (EMI Classics, 1976)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-1895-21"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-1895_21-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-1895_21-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-1895_21-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-1895_21-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>The 1895 production</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Cast-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Cast_22-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>Cast</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-Libretto-Resumé-23"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-Libretto-Resumé_23-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>Résumé of scenes and dances of the 1895 revival</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake-libretto/"><i>Swan Lake (libretto)</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-PasdeDeux-24"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-PasdeDeux_24-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-PetipaSoc-PasdeDeux_24-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Abschnitt <i>Grand Pas de deux</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-PetipaSoc-1895-1-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-PetipaSoc-1895-1_25-0">↑</a></span> <span class="reference-text">„The ballet received a mixed, but better reception than the 1877 production with Legnani enchanting the audience in the dual role of Odette/Odile“. Siehe den Abschnitt <i>The 1895 production</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">„Petipa and Ivanov’s Swan Lake was notated between 1901 and 1907 in the Stepanov notation method and is part of the Sergeyev Collection.“ Siehe Abschnitt <i>The 1895 production</i>, in: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://petipasociety.com/swan-lake/"><i>Swan Lake</i></a> auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 12. Dezember 2020)</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">G. J. Dowker: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20200625120656/https://www.classicalsource.com/db_control/db_concert_review.php?id=13431"><i>Alexei Ratmansky's reconstruction of the 1895 Petipa &amp; Ivanov version, Ballett Zürich – Swan Lake – , Opernhaus Zürich,.</i></a> 6.&nbsp;Februar 2021, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.classicalsource.com%2Fdb_control%2Fdb_concert_review.php%3Fid%3D13431">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar)<span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 4.&nbsp;Dezember 2021</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Alexei+Ratmansky%27s+reconstruction+of+the+1895+Petipa+%26+Ivanov+version%2C+Ballett+Z%C3%BCrich+%E2%80%93+Swan+Lake+%E2%80%93+%2C+Opernhaus+Z%C3%BCrich%2C&amp;rft.description=Alexei+Ratmansky%27s+reconstruction+of+the+1895+Petipa+%26+Ivanov+version%2C+Ballett+Z%C3%BCrich+%E2%80%93+Swan+Lake+%E2%80%93+%2C+Opernhaus+Z%C3%BCrich%2C&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20200625120656%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.classicalsource.com%2Fdb_control%2Fdb_concert_review.php%3Fid%3D13431&amp;rft.creator=G.+J.+Dowker&amp;rft.date=2021-02-06&amp;rft.source=https://www.classicalsource.com/db_control/db_concert_review.php?id=13431&amp;rft.language=en">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Kohlhase-18-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-18_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kohlhase-18_28-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Siehe: Thomas Kohlhase: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tschaikowsky-gesellschaft.de/index_htm_files/Ballette.pdf"><i><i>Schwanensee</i>.</i></a> (PDF) In: <i><i>Einführung in ausgewählte Werke Petr Il'ič Čajkovskijs</i>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.description=%27%27Schwanensee%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tschaikowsky-gesellschaft.de%2Findex_htm_files%2FBallette.pdf">&nbsp;</span> (= <i>Čajkovskij-Studien</i>, Band 2), Schott, Mainz 1996, S. 13–31, hier: S. 18</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_scho.htm"><i>Rosen von A-Z: Scho-Scra.</i></a> Welt der Rosen, 21.&nbsp;Oktober 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Oktober 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Rosen+von+A-Z%3A+Scho-Scra&amp;rft.description=Rosen+von+A-Z%3A+Scho-Scra&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.welt-der-rosen.de%2Fduftrosen%2Frosen_scho.htm&amp;rft.publisher=Welt+der+Rosen&amp;rft.date=2014-10-21">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Janice Ross: <cite style="font-style:italic">Like a bomb going off&nbsp;: Leonid Yakobson and ballet as resistance in Soviet Russia</cite>. Yale University Press, New Haven 2015, ISBN 978-0-300-20763-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>26–27</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://archive.org/details/likebombgoingoff0000ross">archive.org</a> [abgerufen am 20.&nbsp;September 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schwanensee&amp;rft.au=Janice+Ross&amp;rft.btitle=Like+a+bomb+going+off+%3A+Leonid+Yakobson+and+ballet+as+resistance+in+Soviet+Russia&amp;rft.date=2015&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9780300207637&amp;rft.pages=26-27&amp;rft.place=New+Haven&amp;rft.pub=Yale+University+Press" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-31"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_31-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_31-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/presse-gesetze-russland-ukraine-krieg-100.html"><i>Russlands neues Mediengesetz – Wenn Schwanensee eine Diktatur ankündigt.</i></a> In: <i>ZDF-heute.</i> 7.&nbsp;März 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24.&nbsp;April 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Russlands+neues+Mediengesetz+%E2%80%93+Wenn+Schwanensee+eine+Diktatur+ank%C3%BCndigt&amp;rft.description=Russlands+neues+Mediengesetz+%E2%80%93+Wenn+Schwanensee+eine+Diktatur+ank%C3%BCndigt&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.zdf.de%2Fnachrichten%2Fpolitik%2Fpresse-gesetze-russland-ukraine-krieg-100.html&amp;rft.date=2022-03-07">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">In 1991, Soviet Citizens Saw Swans On The TV... And Knew It Meant Turmoil</cite>. In: <cite style="font-style:italic">NPR.org</cite>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.npr.org/2021/08/19/1029437787/in-1991-soviet-citizens-saw-swans-on-the-tv-and-knew-it-meant-turmoil">npr.org</a> [abgerufen am 20.&nbsp;September 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schwanensee&amp;rft.atitle=In+1991%2C+Soviet+Citizens+Saw+Swans+On+The+TV...+And+Knew+It+Meant+Turmoil&amp;rft.btitle=NPR.org&amp;rft.genre=book" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Noize_MC-KS-Video-YouTube-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Noize_MC-KS-Video-YouTube_33-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=QM4t5doNOh8"><i>„Kooperative Schwanensee“ (Noise MC)</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>, 22.&nbsp;Oktober 2025, abgerufen am 30.&nbsp;Oktober 2025 (russisch; Video mit deutschen Untertiteln; Laufzeit: 4:02 min.).</span>
</li>
<li id="cite_note-Stoptime-taz-22102025-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Stoptime-taz-22102025_34-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Yelizaveta Landenberger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://taz.de/Musikalischer-Widerstand-in-Russland/!6122877/"><i>Musikalischer Widerstand in Russland: Wenn die Schwäne tanzen, zittert Opa Putin am See.</i></a> Die Band Stoptime spielte in Sankt Petersburg Musik „ausländischer Agenten“. Die Band wurde verhaftet, im ganz Russland poppten daraufhin Flashmobs auf. In: <i>taz.de.</i> <a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz</a>, 22.&nbsp;Oktober 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30.&nbsp;Oktober 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Musikalischer+Widerstand+in+Russland%3A+Wenn+die+Schw%C3%A4ne+tanzen%2C+zittert+Opa+Putin+am+See&amp;rft.description=Musikalischer+Widerstand+in+Russland%3A+Wenn+die+Schw%C3%A4ne+tanzen%2C+zittert+Opa+Putin+am+See&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Ftaz.de%2FMusikalischer-Widerstand-in-Russland%2F%216122877%2F&amp;rft.creator=Yelizaveta+Landenberger&amp;rft.publisher=%5B%5BDie+Tageszeitung%7Ctaz%5D%5D&amp;rft.date=2025-10-22&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Naoko-MDZ-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Naoko-MDZ_35-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Igor Beresin: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://mdz-moskau.eu/naoko-und-co-gefaehrliche-lieder/"><i>Naoko und Co.: gefährliche Lieder.</i></a> Am 15. Oktober wurde in St. Petersburg eine 18-jährige Sängerin festgenommen, die auf der Straße Lieder von Musikern sang, die in Russland als ausländische Agenten gelten. Der Fall Naoko in Fragen und Antworten. In: <i>mdz-moskau.eu.</i> <a href="Moskauer_Deutsche_Zeitung" title="Moskauer Deutsche Zeitung">Moskauer Deutsche Zeitung</a>, 24.&nbsp;Oktober 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30.&nbsp;Oktober 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchwanensee&amp;rft.title=Naoko+und+Co.%3A+gef%C3%A4hrliche+Lieder&amp;rft.description=Naoko+und+Co.%3A+gef%C3%A4hrliche+Lieder&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fmdz-moskau.eu%2Fnaoko-und-co-gefaehrliche-lieder%2F&amp;rft.creator=Igor+Beresin&amp;rft.publisher=%5B%5BMoskauer+Deutsche+Zeitung%5D%5D&amp;rft.date=2025-10-24&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div>
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Normdaten&nbsp;(Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/300033389">300033389</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n81019548">n81019548</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/177215768/">177215768</a></span> </div>
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